Fahrradaktionstag im Harburger Binnenhafen – Teil der Mobilitätswoche 2025 in Harburg
04.12.2025 - Vom 16. bis 22. September 2025 findet die Europäische Mobilitätswoche statt – und au...
In der Lüneburger Straße in Harburg hat es am Donnerstagmorgen einen groß angelegten behördlichen Einsatz gegeben, der zur sofortigen Schließung eines türkischen Supermarktes führte. Gegen 9 Uhr rückten rund 20 Einsatzkräfte verschiedener Behörden an – darunter Polizei, Gewerbe- und Lebensmittelaufsicht, die Bauprüfabteilung des Bezirksamts Harburg sowie Vertreter der Handwerkskammer. Ihr Ziel: eine umfassende Kontrolle des großflächigen Lebensmittelmarktes und der dazugehörenden Bereiche.
Schon die ersten Eindrücke der Kontrolleure ließen kaum Interpretationsspielraum. Die festgestellten Missstände waren derart gravierend, dass das Bezirksamt umgehend eine Nutzungsuntersagung aussprach. Mit roten Zetteln wurden die beiden verbundenen Ladengeschäfte offiziell geschlossen. Die Begründung: nicht genehmigte bauliche Veränderungen und erhebliche Verstöße im Brandschutz – ein Risiko, das den Weiterbetrieb unmöglich machte.
Eine detaillierte Bewertung der Ergebnisse soll im Laufe des Nachmittags von Polizei und Bezirksamt folgen.
Besondere Aufmerksamkeit galt zwei sensiblen Bereichen im Obergeschoss: einer Bäckerei und der Fleischerei.
Für die Bäckerei soll es nach ersten Informationen keinerlei baurechtliche Genehmigung geben. Zudem könnten nicht genehmigte Umbauten sogar statische Risiken für das Gebäude darstellen. Kontrollteams vor Ort berichteten, dass die Tragfähigkeit der Decke nicht nachgewiesen werden konnte – ein potenziell gefährlicher Umstand für Kunden und Mitarbeiter.
In der Fleischerei stießen die Kontrolleure auf deutliche Hygienemängel. Ein Mitarbeiter bestätigte, dass die untervermietete Schlachterei sofort geschlossen wurde. Das dort gelagerte Fleisch darf weder verkauft noch weiterverarbeitet werden und muss vollständig entsorgt werden. Ein Mitarbeiter der Lebensmittelaufsicht brachte Proben zur weiteren Untersuchung ins Gesundheitsamt, um mögliche gesundheitliche Risiken abzuklären.
Während die Kontrolle lief, versuchten Mitarbeiter, angelieferte Ware wieder einzusortieren oder abzutransportieren. Kunden wurde erklärt, der Markt sei aufgrund von „Renovierungsarbeiten“ geschlossen – doch angesichts der offensichtlichen Polizeipräsenz glaubte kaum jemand an diese Version.
Auch externe Lieferanten blieben nicht unbemerkt: Eine Fleischlieferung wurde vor dem Gebäude gestoppt und durfte nicht mehr abgeladen werden. Neue Ware anzunehmen war ab diesem Zeitpunkt untersagt.
Im Inneren bereiteten Angestellte noch bestehende Lieferungen für Gastronomiebetriebe in Harburg vor – darunter vor allem Obst und Gemüse. Diese sollten noch finalisiert werden, bevor der Betrieb komplett stillgelegt wurde. Frische Produkte wurden zudem auf andere Filialen des Unternehmens in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen verteilt, um Lebensmittelverluste zu vermeiden.
Die sofortige Nutzungsuntersagung unterstreicht, wie ernst die Behörden Verstöße gegen Hygiene, Bauvorschriften und Brandschutz nehmen – besonders bei Betrieben, die Lebensmittel verarbeiten oder verkaufen. Die Bevölkerung kann davon ausgehen, dass mögliche Gesundheitsrisiken frühzeitig abgewehrt wurden.
Ob und unter welchen Bedingungen der Supermarkt wieder öffnen darf, hängt nun von den Ergebnissen der Prüfberichte und den notwendigen baulichen sowie hygienischen Nachbesserungen ab.
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